16. Januar 2026Schmerzhafte Erfahrungen hinterlassen SpurenIn meiner Praxis erlebe ich oft, dass Menschen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ haben. Ich meine damit eigene emotionale und psychische Eindrücke, die wir persönlich als negativ empfinden. Wir haben sie entweder im Laufe unseres Lebens durch eigene negative Erfahrungen erworben oder sie wurden von unserem Umfeld (z.B. den Eltern, Großeltern, der Kultur eines Landes etc.) an uns weitergegeben.Wie kommt es dazu?Hier kommt eine kleine Veranschaulichung, wie es zu erworbenen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ kommen kann und was sie mit uns machen können:Bei einem traumatischen Erlebnis bleiben die negativen Emotionen nach Verschwinden des Auslösers oft wesentlich länger bei uns, als es zur unmittelbaren Situationsbewältigung nötig ist. Wir richtet nun bewusst oder unbewusst unser Verhalten, unsere Gedanken, unsere Wortwahl, unsere Sichtweisen und letztendlich unsere „Normalität“ darauf aus, das mit dem negativen Erlebnis verbundene Leid nicht noch einmal zu spüren. Verhaltensänderungen und Vermeidungsstrategien beseitigen die negativen Empfindungen jedoch nicht. Je mehr wir uns vor negativen Gefühlen schützen, desto größer wird die zentrale Stellung, die sie in unserer Gefühlswelt einnehmen und desto weniger sind wir an unsere Umwelt angepasst.Manche Ereignisse in unserem Leben führen auch erst dazu, dass wir uns bisher „schlafenden Spuren“ bewusst werden.Ein fiktives BeispielTina wurde von einem Hund in der Nachbarschaft angesprungen und hatte panische Angst. Um dem Hund nicht noch einmal in seiner Straße zu begegnen, geht sie jeden Tag einen Umweg. Auch nachdem die Familie mit dem Hund umgezogen ist, vermeidet sie es weiterhin, diese Straße zu betreten. Falls sie es doch tut, bekommt sie feuchte Hände und fühlt sich ängstlich. Das Erlebte hat sich sozusagen in sie eingebrannt oder eine andere, bereits gespeicherte, aber vorher unbewusste Angst geweckt. Nicht in jedem Fall kann man nämlich von einer Kausalität sprechen. Hinter der „Angst vor dem Hund“ kann auch eine völlig andere Angst stecken.Wir alle nehmen die Welt durch eine „individuelle Brille“ aus eigenen Gefühlen, Glaubenssätzen und Erfahrungen wahr, die unseren Blick auf das Leben bestimmt. Ich beschäftige mich mit Ihren individuellen Spuren, damit Sie diese zulassen, loslassen, an Neutralität gewinnen und sich körperlich, emotional und psychisch besser auf Ihre Umwelt einlassen können.
16. Januar 2026Schmerzhafte Erfahrungen hinterlassen SpurenIn meiner Praxis erlebe ich oft, dass Menschen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ haben. Ich meine damit eigene emotionale und psychische Eindrücke, die wir persönlich als negativ empfinden. Wir haben sie entweder im Laufe unseres Lebens durch eigene negative Erfahrungen erworben oder sie wurden von unserem Umfeld (z.B. den Eltern, Großeltern, der Kultur eines Landes etc.) an uns weitergegeben.Wie kommt es dazu?Hier kommt eine kleine Veranschaulichung, wie es zu erworbenen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ kommen kann und was sie mit uns machen können:Bei einem traumatischen Erlebnis bleiben die negativen Emotionen nach Verschwinden des Auslösers oft wesentlich länger bei uns, als es zur unmittelbaren Situationsbewältigung nötig ist. Wir richtet nun bewusst oder unbewusst unser Verhalten, unsere Gedanken, unsere Wortwahl, unsere Sichtweisen und letztendlich unsere „Normalität“ darauf aus, das mit dem negativen Erlebnis verbundene Leid nicht noch einmal zu spüren. Verhaltensänderungen und Vermeidungsstrategien beseitigen die negativen Empfindungen jedoch nicht. Je mehr wir uns vor negativen Gefühlen schützen, desto größer wird die zentrale Stellung, die sie in unserer Gefühlswelt einnehmen und desto weniger sind wir an unsere Umwelt angepasst.Manche Ereignisse in unserem Leben führen auch erst dazu, dass wir uns bisher „schlafenden Spuren“ bewusst werden.Ein fiktives BeispielTina wurde von einem Hund in der Nachbarschaft angesprungen und hatte panische Angst. Um dem Hund nicht noch einmal in seiner Straße zu begegnen, geht sie jeden Tag einen Umweg. Auch nachdem die Familie mit dem Hund umgezogen ist, vermeidet sie es weiterhin, diese Straße zu betreten. Falls sie es doch tut, bekommt sie feuchte Hände und fühlt sich ängstlich. Das Erlebte hat sich sozusagen in sie eingebrannt oder eine andere, bereits gespeicherte, aber vorher unbewusste Angst geweckt. Nicht in jedem Fall kann man nämlich von einer Kausalität sprechen. Hinter der „Angst vor dem Hund“ kann auch eine völlig andere Angst stecken.Wir alle nehmen die Welt durch eine „individuelle Brille“ aus eigenen Gefühlen, Glaubenssätzen und Erfahrungen wahr, die unseren Blick auf das Leben bestimmt. Ich beschäftige mich mit Ihren individuellen Spuren, damit Sie diese zulassen, loslassen, an Neutralität gewinnen und sich körperlich, emotional und psychisch besser auf Ihre Umwelt einlassen können.
16. Januar 2026Schmerzhafte Erfahrungen hinterlassen SpurenIn meiner Praxis erlebe ich oft, dass Menschen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ haben. Ich meine damit eigene emotionale und psychische Eindrücke, die wir persönlich als negativ empfinden. Wir haben sie entweder im Laufe unseres Lebens durch eigene negative Erfahrungen erworben oder sie wurden von unserem Umfeld (z.B. den Eltern, Großeltern, der Kultur eines Landes etc.) an uns weitergegeben.Wie kommt es dazu?Hier kommt eine kleine Veranschaulichung, wie es zu erworbenen „Spuren schmerzhafter Erfahrungen“ kommen kann und was sie mit uns machen können:Bei einem traumatischen Erlebnis bleiben die negativen Emotionen nach Verschwinden des Auslösers oft wesentlich länger bei uns, als es zur unmittelbaren Situationsbewältigung nötig ist. Wir richtet nun bewusst oder unbewusst unser Verhalten, unsere Gedanken, unsere Wortwahl, unsere Sichtweisen und letztendlich unsere „Normalität“ darauf aus, das mit dem negativen Erlebnis verbundene Leid nicht noch einmal zu spüren. Verhaltensänderungen und Vermeidungsstrategien beseitigen die negativen Empfindungen jedoch nicht. Je mehr wir uns vor negativen Gefühlen schützen, desto größer wird die zentrale Stellung, die sie in unserer Gefühlswelt einnehmen und desto weniger sind wir an unsere Umwelt angepasst.Manche Ereignisse in unserem Leben führen auch erst dazu, dass wir uns bisher „schlafenden Spuren“ bewusst werden.Ein fiktives BeispielTina wurde von einem Hund in der Nachbarschaft angesprungen und hatte panische Angst. Um dem Hund nicht noch einmal in seiner Straße zu begegnen, geht sie jeden Tag einen Umweg. Auch nachdem die Familie mit dem Hund umgezogen ist, vermeidet sie es weiterhin, diese Straße zu betreten. Falls sie es doch tut, bekommt sie feuchte Hände und fühlt sich ängstlich. Das Erlebte hat sich sozusagen in sie eingebrannt oder eine andere, bereits gespeicherte, aber vorher unbewusste Angst geweckt. Nicht in jedem Fall kann man nämlich von einer Kausalität sprechen. Hinter der „Angst vor dem Hund“ kann auch eine völlig andere Angst stecken.Wir alle nehmen die Welt durch eine „individuelle Brille“ aus eigenen Gefühlen, Glaubenssätzen und Erfahrungen wahr, die unseren Blick auf das Leben bestimmt. Ich beschäftige mich mit Ihren individuellen Spuren, damit Sie diese zulassen, loslassen, an Neutralität gewinnen und sich körperlich, emotional und psychisch besser auf Ihre Umwelt einlassen können.