© 2021-2026 Heilpraktikerin Maya Diehm-Freeman
PSYCHOSOMATISCHE BESCHWERDEN
Was sind psychosomatische Beschwerden?
Psychosomatik steht dem Wortlaut nach für ein Zusammenspiel von Psyche und Körper. Bei psychosomatischen
Beschwerden handelt es sich also um Krankheiten und Symptome, die durch seelische, psychische und
emotionale Belastungen oder Konflikte (mit)entstehen. In vielen Fällen gibt es keine organischen Befunde oder
nur geringe Befunde in Bezug zu Ihrem Leidensdruck. Dadurch kann weiterer Stress entstehen, der seinerseits
die Symptome verschlimmert. Ein Teufelskreis beginnt.
Nach meiner Erfahrung spielen Stress, ein psychologischer Konflikt und ein Trauma eine große Rolle bei
psychosomatischen Beschwerden. Manche sind auch multikausal, d.h. sie haben mehrere Ursachen.
Es geht natürlich auch andersrum: Eine körperliche Erkrankung kann die Psyche negativ beeinflussen. Selbst
ein Tag mit einfachen Kopfschmerzen kann meiner Erfahrung nach dafür sorgen, dass wir uns auch emotional
schlecht fühlen. Wenn wir zum Beispiel dauernd Schmerzen haben, leiden wir mit der Zeit auch psychisch
darunter.
Wie zeigen sich psychosomatische Beschwerden?
Psychosomatische Beschwerden treten an unterschiedlichen Orten auf. Sie können theoretisch alle
Organsysteme betreffen, wie zum Beispiel das Magen-Darm-System, das Herz-Kreislauf-System, die Haut und
das Immunsystem. Viele hängen mit dem vegetativen Nervensystem zusammen. Die Symptome können sich sehr
voneinander unterscheiden. Relativ häufige psychosomatische Beschwerden, von denen Patienten mir
berichten, sind zum Beispiel:
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Schmerzen (im Bereich Nacken, Rücken, Bauch, Kopf)
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Verdauungsstörungen (wie Reizdarm und Reizmagen)
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Herzneurose
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Schwindel
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Juckreiz
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nervös bedingter Harndrang
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Essstörungen
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unerklärliche Erschöpfung
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chronische Müdigkeit ohne Ursache
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etc.
Immer (am selben Ort) wiederkehrende Entzündungen (wie z.B. regelmäßige Blasenentzündungen) können
neben einer körperlichen auch eine psychosomatische Komponente haben.
Wann werden psychosomatische Beschwerden ein Problem?
Es kann sein, dass Sie einer kurzfristigen Stresssituation (z.B. Jobwechsel, Umzug, Beziehungsprobleme etc.)
ausgesetzt sind und Symptome verspüren. Wenn der Stress nachlässt, gehen die Beschwerden meistens. Ist das
nicht der Fall und halten sie wochenlang an, macht es meiner Meinung nach Sinn, sich um sie zu kümmern.
Psychosomatische Beschwerden sind je nach Fall mit einem großen Leidensdruck verbunden und
beeinträchtigen möglicherweise die Lebensqualität. Da sie Stress erzeugen können, gibt es das Risiko eines
Teufelskreises: Der Stress durch die Beschwerden verschlimmert die Symptome. Außerdem schränken sie oft die
Leistungsfähigkeit ein und können bestehende Beziehungen belasten.
Wie funktioniert die Therapie von psychosomatischen Beschwerden in meiner Praxis?
Ich nehme Ihre Beschwerden ernst und bin mir bewusst, dass Sie sich diese nicht einbilden. Wir beschäftigen
uns mit der Suche nach dem, was hinter ihren Symptomen steckt. Ich begleite Sie dabei, mit den Spuren
schmerzhafter Erfahrungen und unterdrückten Emotionen in Kontakt zu kommen, diese zu akzeptieren, mit mir
zu teilen und schrittweise loszulassen. Ich kann Ihnen zudem Heilmittel aus der Pflanzenheilkunde empfehlen,
die unterstützend zur Behandlung der körperlichen Symptome eingesetzt werden können.
Bei stärkeren körperlichen Symptomen kann ich Sie auch begleitend mit Ihrem Arzt therapieren.
Wie lange die Therapie Ihrer psychosomatischen Beschwerden dauert ist sehr individuell und kann nicht
pauschal gesagt werden. Je nach Person braucht es mehr oder weniger Termine. Am Ende einer erfolgreichen
Therapie vereinbare ich mit Ihnen bei Bedarf gerne einen Nachsorgetermin. Mir ist es wichtig, zu wissen, wie es
Ihnen mit etwas Abstand zu den Behandlungen geht.