© 2021-2026 Heilpraktikerin Maya Diehm-Freeman
TRAUMA
Was versteht man unter einem Trauma?
Ein Trauma im psychologischen Sinne ist eine seelische Verletzung. Sie entsteht durch ein belastendes Ereignis,
das Sie nicht verarbeiten konnten. Oft geht ein Trauma mit Gefühlen der Hilflosigkeit, starken Emotionen wie
Angst und Panik, Stress, Entsetzen und großem Leid einher. Beispiele für traumatisierende Situationen gibt es
viele:
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körperliche und seelische Gewalt
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Vergewaltigung
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Terrorismus
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Krieg
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Flucht
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Naturkatastrophen
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Unfälle
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Krankheiten
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emotionaler Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit
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schmerzhafte Trennungen
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der Verlust geliebter Menschen
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etc.
Diese und ähnliche Situationen können mehr oder weniger schwer traumatisierend wirken. Ich erlebe oft, dass
es Situationen gibt, die von außen relativ harmlos erscheinen, aber trotzdem als traumatisierend empfunden
werden. Menschen sind verschieden, wie auch ihre Reaktionen auf Erfahrungen. Die Weitergabe eines Traumas
von einer Generation auf die nächsten ist auch möglich. In diesem Fall spricht man von transgenerationeller
Weitergabe. Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Auswirkung negativer Einflüsse und Erfahrungen auf die
Folgegenerationen.
Wie zeigt sich ein Trauma?
Patienten berichten mir, dass sie sich nach einem traumatischen Ereignis wie betäubt fühlen. Sie haben
Schwierigkeiten, mit ihren Emotionen in Kontakt zu kommen. Dabei handelt es sich um eine Schutzreaktion, um
größere emotionale Schmerzen nicht spüren zu müssen. Andere haben unmittelbar starke körperliche
Reaktionen wie Schwitzen, Zittern, Atemnot, einen erhöhten Blutdruck, Verstopfung. Zu möglichen
psychologischen Reaktionen zählen auch Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gereiztheit und
Orientierungslosigkeit. Eine akute Belastungsreaktion kann sich nach einer gewissen Zeit wieder legen,
besonders bei resilienten Menschen. Sie sollten auf jeden Fall wissen, dass sich Traumata je nach Person ganz
anders zeigen können. Wir haben nicht alle dieselben Symptome. Menschen reagieren anders und sind
unterschiedlich widerstandsfähig. Ich erlebe oft, dass manche Symptome sich auch erst eine Weile nach dem
traumatischen Ereignis zeigen oder durch ähnliche Situationen reaktiviert werden.
Wann bleibt ein Trauma ein Problem?
Bei unbehandelten oder nicht früh erkannten Traumata sind Traumafolgestörungen wie die posttraumatische
Belastungsstörung (PTBS) möglich. Wochen oder Monate nach dem traumatischen Ereignis erleben Betroffene
Erinnerungen, Flashbacks und andere Stressreaktionen. Hierzu gehören plötzliches Herzrasen, Schwitzen und
starke Ängste. Manche Betroffene haben Schlafstörungen. Sie leiden z.B. unter Alpträumen und fürchten sich
davor, einzuschlafen. Andere ändern ihr Verhalten mehr oder weniger bewusst und vermeiden so Situationen,
die dem traumatisierenden Erlebnis ähneln. Einige Betroffene scannen ihr Umfeld dauernd nach möglichen
Bedrohungen ab und sind somit permanent gestresst.
Von bereits benannten Symptomen einmal abgesehen, leiden traumatisierte Menschen auch oft an einem
Vertrauensverlust in Bezug auf ihre Mitmenschen. Sie haben Schwierigkeiten, sich anderen zu öffnen und
Intimität zuzulassen. Nicht selten haben sie Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle bis hin zu Selbsthass. Ich
habe erlebt, dass unverarbeitete Traumata in manchen Fällen zu Depressionen führen können.
Wie funktioniert die Therapie von Traumata in meiner Praxis?
Auch wenn wir Angst vor der Aufarbeitung haben, auch wenn es wehtut und Mut erfordert, rate ich dazu, sich
dem Trauma in einer sicheren Umgebung zu stellen. Das Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheit, die
Vermeidung von seelischen, psychischen und körperlichen „Folgeschäden“ und mehr Lebensqualität. Wer ein
Trauma bewältigt, wird als Mensch resilienter. Nach meiner Erfahrung erlangen wir eine größere
Anpassungsfähigkeit und ich erlebe oft, dass wir nach der Bewältigung eines Traumas emotional und psychisch
stabiler sind.
Ich bin erfahren im Umgang mit traumatisierten Menschen und mir ist es ein Herzensanliegen, Sie therapeutisch
zu begleiten. Ich unterstütze Sie mit viel Empathie dabei, sich zu öffnen, in einem sicheren Raum mit
unterdrückten Gefühlen und nicht verarbeiteten Eindrücken in Kontakt zu kommen, diese anzunehmen, mit mir
zu teilen und zu integrieren. Wenn Sie sich emotional verstanden fühlen, wird es einfacher, das Alte
loszulassen, eigenes Verhalten zu ändern und sich neu anzupassen.
Wie lange die Therapie Ihres Traumas dauert ist sehr individuell und kann nicht pauschal gesagt werden. Je
nach Person braucht es mehr oder weniger Termine. Am Ende einer erfolgreichen Therapie vereinbare ich mit
Ihnen bei Bedarf gerne einen Nachsorgetermin. Mir ist es wichtig, zu wissen, wie es Ihnen mit etwas Abstand zu
den Behandlungen geht.